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Ärztlich geführte Vorsorge

BetterHeart Präventionskompass

Herz-Kreislauf- und Stoffwechselrisiken werden nicht isoliert betrachtet. BetterHeart ordnet Blutdruck, Lipide, Zuckerstoffwechsel, Nierenmarker, Familienanamnese und Lebensstil in einen klaren, medizinisch verantwortbaren Plan ein.

Kompass

Ein ruhiger Ablauf statt Zahlenflut.

Der Präventionskompass macht aus vielen Einzelwerten eine nachvollziehbare Reihenfolge: erst Eignung und Kontext, dann Messwerte, dann Prioritäten und Verlauf.

Kontext klärenBeschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente, Familienanamnese und persönliche Ziele.
Risiko einordnenPassende Risikomodelle nur dort nutzen, wo sie medizinisch sinnvoll sind.
Zusatzfaktoren sehenLp(a), ApoB, Nierenlast, CAC, ABI, Schlaf, Stress oder frauenspezifische Faktoren bei Indikation.
Prioritäten setzenNicht alles auf einmal: Blutdruck, Lipide, Gewicht, Aktivität, Rauchstopp oder Glukose nach Dringlichkeit.
Verlauf sichernKontrollpunkte, Zielbereiche und nächste Schritte bleiben dokumentiert und überprüfbar.
Was sichtbar wird

Die wichtigsten Risikobereiche in einem Bild.

BetterHeart zeigt nicht nur einzelne Laborwerte. Entscheidend ist, wie die Befunde zusammenpassen und welche Intervention wirklich Priorität hat.

Blutdruck

Sprechstundenwerte, Heimwerte oder 24h-Messung werden mit Rhythmus, Niere, Medikamenten und Alltag verknüpft.

Lipide

LDL-C, non-HDL-C, ApoB, Triglyzeride und Lp(a) werden getrennt sichtbar, damit Prioritäten klar bleiben.

Glukose & Niere

HbA1c, Nierenfunktion und Albuminurie helfen, kardiometabolisches Risiko früh zu erkennen.

Familie & Genetik

Frühe Herzinfarkte, Lp(a), familiäre Lipidstörungen und persönliche Vorgeschichte verändern die Einordnung.

Lebensstil

Rauchen, Bewegung, Schlaf, Ernährung, Gewicht, Stress und Arbeitsbelastung werden praktisch statt moralisch besprochen.

Diagnostik nach Indikation

EKG, Echokardiographie, Gefässultraschall, Belastungsdiagnostik oder CAC nur bei medizinischer Fragestellung.

Passport

Ein Bericht, der Prioritäten verständlich macht.

Der Passport fasst die Befunde so zusammen, dass Patientinnen und Patienten wissen, was gut ist, was beobachtet werden muss und was als nächstes medizinisch sinnvoll ist.

A
AusgangslageAnamnese, Werte und relevante Vorbefunde werden geordnet, nicht lose gesammelt.
B
PrioritätDie grössten Hebel werden zuerst markiert, damit der Plan nicht überladen wirkt.
C
GrenzenUnsicherheit, fehlende Werte und Indikationsfragen bleiben sichtbar.
D
VerlaufKontrollen werden vorbereitet: 90 Tage, 6 Monate oder 12 Monate je nach Situation.
Ablauf

Vom Check-up zur persönlichen Strategie.

Die Seite soll orientieren. Die medizinische Entscheidung entsteht im Gespräch, mit Befunden und persönlichem Kontext.

Strukturierte Präventionsplattform mit klarer ärztlicher Einordnung

Diskret und strukturiert

Die Vorsorge bleibt persönlich: kein Massenscreening, keine versteckte Datenlogik, keine Therapie ohne ärztliche Einordnung.

1
VorbereitungFragestellung, Symptome, Medikamente, Vorbefunde und Ziele sammeln.
2
MessungBlutdruck, Labor, Körpermasse und Zusatzmarker je nach Indikation.
3
EinordnungRisiko, Schutzfaktoren, Risikomodifikatoren und klinische Unsicherheit werden getrennt besprochen.
4
PlanKonkreter Fokus für die nächsten Wochen: Lifestyle, Kontrolle, Diagnostik, Medikamente oder Referral.
5
Follow-upVerlauf, Adhärenz, Nebenwirkungen, Zielwerte und neue Fragen werden geprüft.
Sicherheit

Leitliniennah, aber nie automatisch.

Die medizinische Grundlage orientiert sich an aktuellen europäischen und Schweizer Empfehlungen. Die Website ersetzt aber keine ärztliche Einordnung und gibt keine automatischen Score- oder Therapieentscheide aus.

Keine Ferndiagnose

Diese Website ersetzt keine Untersuchung und keine Notfallversorgung.

Keine Hidden Defaults

Fehlende Daten werden nicht still geschätzt und nicht als sichere Zahl ausgegeben.

Keine falsche Sicherheit

Niedriges Risiko ist nicht risikofrei; hohes Risiko ist kein Schicksal.

Datensparsamkeit

Nur medizinisch relevante Daten gehören in die Beurteilung.

Aktualisierung

Zielwerte und Therapiepfade müssen zur aktuellen medizinischen Empfehlung passen.

Gemeinsame Entscheidung

Der Plan wird erklärt, priorisiert und mit der Patientensituation abgestimmt.

Leitlinien-Governance

Neue Studien, Grenzwerte und Medikamentenpfade werden nicht automatisch als Website-Empfehlung übernommen. Was zeitabhängig, unklar oder stark situationsabhängig ist, bleibt ärztliche Einordnung und wird vor der klinischen Nutzung gegen die aktuelle Empfehlung geprüft.

Alltag & Umwelt

Schlaf, Stress, Bewegung, Hitze, Kälte, Lärm und Luftbelastung können die Präventionsfrage schärfen, ersetzen aber keine Diagnose.

Wearables & digitale Daten

Smartwatch- oder App-Hinweise sind Signale. Relevante Rhythmus- oder Blutdruckfragen brauchen eine medizinische Bestätigung.

Medikamente & Supplements

Prävention berücksichtigt Nebenwirkungen, Interaktionen, Leistungsstoffe und Selbstmedikation nur im ärztlichen Kontext.

Krebsnachsorge

Chemo-, Immun- oder Strahlentherapie in der Vorgeschichte kann für Herz, Gefässe und Belastbarkeit relevant sein.

Lebensqualität

Symptome, Alltagstauglichkeit, Motivation und Adhärenz gehören zum Verlauf, nicht nur Labor- oder Scorewerte.

Klinisch statt schematisch

Die Website zeigt keine starren Zahlenlisten und keine ungeprüften Grenzwerte als Handlungsanweisung.

Medizinischer Hinweis

Bei Brustschmerz, Atemnot, neurologischen Ausfällen, Synkope oder akutem Krankheitsgefühl gilt Notfallmedizin vor Präventionsberatung.

Kontakt

Eine gute Vorsorge beginnt mit einer klaren Fragestellung.

BetterHeart bietet eine strukturierte ärztliche Einordnung von Herz-Kreislauf- und Stoffwechselrisiken.

Route/prevention/
FokusKardiometabolische Vorsorge
DokumentPassport
PrinzipÄrztlich, diskret, verlaufsorientiert