Kernprodukt

BetterHeart Passport

Ein strukturierter ärztlicher Präventionsbericht für Menschen, bei denen Herz-Kreislauf- und Stoffwechselrisiken nicht länger als Einzelwerte betrachtet werden sollen: Ausgangslage, Prioritäten, 90-Tage-Plan und Verlaufsperspektive.

Was ist der Passport?

Der BetterHeart Passport fasst relevante kardiometabolische Informationen zu einem verständlichen ärztlichen Gesamtbild zusammen. Er ist keine Online-Diagnose, kein allgemeines Screening-Versprechen und kein Ersatz für Akutmedizin. Er schafft eine saubere Ausgangslage, wenn mehrere Risikofaktoren zusammenkommen oder bisherige Befunde schwer einzuordnen sind.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Befunde sind beruhigend, welche verdienen Beobachtung, und welche Priorität sollte medizinisch als Nächstes geklärt werden?

AnamneseBlutdruckLipideHbA1cSCORE2/SCORE2-OPRisikomodifikatorenPDF-Bericht

Für wen?

  • Familiäre Belastung für Herzinfarkt, Schlaganfall oder frühe Gefässerkrankung
  • Auffällige Werte wie LDL-C, ApoB, Lp(a), Triglyceride, HbA1c oder Blutdruck
  • Gewichtszunahme, Bauchumfang, Fettleber-Risiko, Schlafapnoe-Verdacht oder Prädiabetes
  • Menschen, die keinen isolierten Check-up, sondern Prioritäten und Verlauf wollen

Was erhält die Patientin?

  • Strukturierte ärztliche Einordnung mit klaren Grenzen
  • Verständlicher PDF-Bericht mit Befundlogik und Prioritäten
  • 90-Tage-Plan mit realistischen nächsten Schritten
  • Verlaufsperspektive für 6 und 12 Monate, sofern medizinisch sinnvoll
Schritt 1

Ausgangslage

Vorwerte, Medikamente, familiäre Belastung, Symptome, Lebensstil und bisherige Abklärungen werden geordnet.

Schritt 2

Messlogik

Labor, Blutdruck, EKG, Echo oder Langzeitdiagnostik werden nur nach Fragestellung und Indikation ergänzt.

Schritt 3

Priorisierung

Risikomodelle werden mit Kontext gelesen: Lp(a), Familienanamnese, metabolische Faktoren und Therapieziele.

Schritt 4

Verlauf

Der Bericht definiert, welche Werte in 90 Tagen und später sinnvoll erneut betrachtet werden.

Welche Daten werden betrachtet?

BereichBeispiele
RisikoAlter, Blutdruck, Rauchen, familiäre Belastung, SCORE2/SCORE2-OP nach Indikation und Grenzen des Modells.
StoffwechselHbA1c, Nüchternglukose, Gewicht, Bauchumfang, Bewegungs- und Schlafmuster.
LipideLDL-C, Non-HDL-C, ApoB, Triglyceride, Lp(a) nach individueller Fragestellung.
KontextBelastbarkeit, Schlaf, Stress, Medikamente, Supplements, Wearable-Hinweise und relevante Vorbehandlungen.
DiagnostikEKG, Echo, Langzeit-EKG, 24h-Blutdruck oder Gefässdiagnostik nur nach medizinischer Indikation.

Für Zuweiser relevant

Der Passport kann eine hausärztliche oder internistische Betreuung ergänzen, wenn ein strukturierter Präventionsbericht, eine Lipid-/Blutdruckeinordnung oder eine Verlaufsperspektive gewünscht ist. Die Rückkoordination erfolgt über definierte ärztliche Kontaktwege.

Was bewusst nicht versprochen wird

Der Passport garantiert keine Verhinderung von Herzinfarkt, Schlaganfall oder anderen Ereignissen. Er ersetzt keine Notfallversorgung, keine vollständige Spezialabklärung bei akuten Symptomen und keine individuelle Versicherungszusage.

Wichtig: Der Passport ist eine medizinische Orientierung und Verlaufskontrolle. Er ersetzt keine Akutversorgung und wird nach Indikation, WZW-Prinzip und rechtlichem Rahmen eingesetzt.

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